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Galerie, die Sammlung der Museumsinitiative im Überblick

Zahlreiche bedeutende Kunstwerke bereichern die Sammlung des Neuen Museums und geben einen interessanten Überblick über fünf Jahrzehnte zeitgenössischer Kunst.

Wählen Sie selbst Ihre Kunstwerke aus der Sammlung der Museumsinitiative aus:

Hubert Kiecol, Fünf Häuser mit Treppe, 1984

Gattung
Bildhauerei
Material
6-teilig, gegossener Beton
Maße
26 cm x 48 cm x 31 cm
Inv.-Nr.
MI 1
Erworben
1989
Zugang
Museumsinitiative e.V.
Beschreibung

Direkt auf dem Boden platziert sind fünf einzelne Häuser im rechten Winkel zueinander angeordnet und deuten mit der gegenüberliegenden Treppe einen Platz an. Doch die Treppe läuft ins Leere, die Maßstäbe stimmen nicht überein. Die in Beton gegossenen, kleinformatigen Skulpturen sind Archetypen architektonischer Formen. Auf die elementaren Wesenszüge reduziert, verkörpern sie nicht Miniaturmodelle von bewohnbarer Architektur, sondern sind bildhauerisch klar durchgestaltete Volumen. Die Kompaktheit der Formen wird durch das massive und dichte Material Beton noch verstärkt.
Von Hubert Kiecols Skulpturen geht eine konzentrierte Ruhe aus. Ihre Ausstrahlung und Kraft erwächst aus der stummen Präsenz. Unverrückbar verbreiten sie eine Aura der Unberührbarkeit.
(Birgit Suk)

Bernhard Prinz, Ohne Titel, 1989

Gattung
Fotografie
Material
Farbfotografie, farbig gefasst
Maße
198 cm x 178,5 cm
Inv.-Nr.
MI 2
Erworben
1990
Zugang
Geschenk der Siemens AG, Bereich Verkehrstechnik, an die Museumsinitiative e.V.
Beschreibung

Mit dem Pathos historischer Vorbilder inszeniert Bernhard Prinz seine Porträtfotos nach Art barocker Allegorien. Stilllebenhaft überhöht erinnern Prinz‘ Fotos junger schöner Menschen an die Ikonografie der klassischen Kunstgeschichte, dabei kommt einem Winkelmanns Rede von der edlen Einfalt und stillen Größe in den Sinn.
Die beiden einander gegenüber auf dem Boden hockenden Frauen sind streng mittig von oben fotografiert. Ihre fast gespiegelten Positionen sind einem Ornament vergleichbar arrangiert. Sie bilden eine harmonische Einheit, doch sogar die Verschränkung ihrer Arme drückt dabei keinerlei emotionale Beziehung aus.
(Birgit Suk)

Ange Leccia, Lolita, 1988

Gattung
Objektkunst
Material
Vier Motorräder BMW Typ K 1100 RS, Soundtrack des Films Lolita von Stanley Kubrik, 1961
Maße
-
Inv.-Nr.
MI 3
Erworben
1991
Zugang
Museumsinitiative e.V.
Beschreibung

Vier schwere Motorräder stehen sich in einem spannungsvollen Arrangement gegenüber. Die drei in einer Reihe, einer Art Phalanx, stehenden Maschinen scheinen die vierte in der Ecke zu bedrängen. Ihr Scheinwerferlicht strahlt den drei unbeleuchteten Maschinen entgegen, aus ihrem Inneren erklingt leise die Musik aus Stanley Kubricks Romanverfilmung Lolita von 1962.
Alle Motorräder sind noch ‚jungfräulich‘, der Kilometerstand steht auf 0, doch fühlt man sich in eine erotisch aufgeladene Szene versetzt: auf der einen Seite die Männlichkeit, Kraft und Stärke assoziierenden Motorräder, auf der anderen Seite Lolita, die verführerische Kindfrau aus Vladimir Nabokovs gleichnamigem Roman.
(Birgit Suk)

Stephan Balkenhol, Mann mit schwarzer Hose und hellblauem Hemd, 1990

Gattung
Bildhauerei
Material
Pappelholz, farbig gefasst
Maße
246 cm x 48 cm x 30 cm
Inv.-Nr.
MI 4
Erworben
1991
Zugang
Geschenk des Lions Club Nürnberg an die Museumsinitiative e.V.
Beschreibung

Der Bildhauer Stephan Balkenhol aktualisiert die Tradition der Skulptur, indem er das Thema Standbild neu definiert. Er schafft keine konkreten Porträts oder Typen, sondern Menschenfiguren ohne Eigenschaften. Habitus, Mimik, Figur, Kleidung, Frisur, alles was den Menschen äußerlich zum Individuum macht, wird zurückgenommen. Der Mann mit schwarzer Hose und hellblauem Hemd vermittelt dies exemplarisch. Auf einem schlanken Podest steht locker und ruhig eine Männerfigur, prosaisch gekleidet in Hemd und Hose. Ohne emotionale Regung, den Blick in eine unbestimmte Ferne gerichtet, lässt sie keinen direkten Dialog zwischen sich und dem Betrachter zu. Die Distanz bleibt dabei stets gewahrt.
(Birgit Suk)

Isa Genzken, Ohne Titel, 1990

Gattung
Bildhauerei
Material
Beton, Stahl
Maße
285 cm x 126 cm x 68 cm
Inv.-Nr.
MI 5
Erworben
1991
Zugang
Geschenk der Hypo-Kulturstiftung, München, an die Museumsinitiative e.V.
Beschreibung

Die Betonskulpturen von Isa Genzken erscheinen auf den ersten Blick wie vorgefundene Architekturfragmente. Durch Risse im Beton, abgebrochene Kanten und zum Teil Spuren von Farbe lassen sie an Überreste eines realen Gebäudes denken, doch irritieren die oft beklemmend eng wirkenden Mauerteile, ihre bei genauerer Betrachtung schwierige architektonische Verortung und oft unrealistische Formgebung.
Anfang der 1990er Jahre entsteht die Werkgruppe der „Fenster“. Die aus Beton gegossenen Skulpturen bilden dabei keine Fenster ab, sondern zeigen Wandteile und Nischen mit Fensterausschnitten. Auf überhohen, fragilen Stahlgestellen platziert, sind die hohlen Fensteröffnungen unerreichbar. Sie wirken zugleich als Mahnmal und Sehnsuchtsort, assoziieren Zerstörung und Enge, doch als Ruinenfragment auch die Möglichkeit des Entkommens.
(Birgit Suk)

Bridget Riley, High Sky 2, 1992

Gattung
Malerei
Material
Öl auf Leinwand
Maße
165 cm x 228 cm
Inv.-Nr.
MI 6
Erworben
1992
Zugang
Geschenk von Dr. Karl Gerhard Schmidt an die Museumsinitiative e.V.
Beschreibung

Die englische Malerin Bridget Riley sucht die Farbe. Sie schöpft dabei aus der koloristischen Malereitradition des Abendlandes ebenso wie aus den Eindrücken, die sie auf Reisen rund um den Erdball sammelt. Ihre Palette meint die Natur, ohne diese direkt nachzuahmen. Der Titel High Sky (Hoher Himmel) deutet den latenten Naturbezug an. Die betörende Fülle der Farben, die Rileys Werke seit Anfang der achtziger Jahre besitzen, bändigt die Künstlerin in einem musikalisch anmutenden, geometrischen Gefüge. 1986 fand Bridget Riley von vertikalen Streifen zu diagonalen Strukturen. In High Sky 2 überlagern sich vertikale und nur halb so breite diagonale Streifen in einem System, das durch Grenzüberschreitungen der Farben an Strenge verliert. Alle Dynamik, Interaktion und Plastizität der Farbe mündet in Harmonie. Bridget Rileys Gemälde sind geeignete Gegenstände, um die „Freuden des Sehens“, von denen die Künstlerin spricht, in vollen Zügen zu genießen.
(Thomas Heyden)

Birgit Werres, o.T. # 10/91<, 1991

Gattung
Bildhauerei
Material
Kunststoff, Metall, Plastikfolie
Maße
150 cm x 80 cm x 80 cm
Inv.-Nr.
MI 7
Erworben
1993
Zugang
Museumsinitiative e.V.
Beschreibung

Schläuche, Gummimatten, Netze, Rohre und Folien: Birgit Werres schafft Skulpturen aus überwiegend industriell gefertigten Materialien und Dingen, die sie auf Baustellen, Messen oder in Fabrikhallen entdeckt. Aus der unvoreingenommenen Beobachtung von Eigenschaften, Formen und Farben dieser Werkstoffe entwickelt sie ihre Ideen. Häufig treten zwei unterschiedliche Materialien in einen Dialog voller Kontraste. Die Skulpturen von Birgit Werres sind ebenso lapidar wie bestechend schön.
(Thomas Heyden)

Birgit Werres, o.T. # 2/92<, 1992

Gattung
Bildhauerei
Material
Kunststoff, Gummi
Maße
9 cm x 175 cm x 300 cm
Inv.-Nr.
MI 8
Erworben
1993
Zugang
Museumsinitiative e.V.
Beschreibung

Schläuche, Gummimatten, Netze, Rohre und Folien: Birgit Werres schafft Skulpturen aus überwiegend industriell gefertigten Materialien und Dingen, die sie auf Baustellen, Messen oder in Fabrikhallen entdeckt. Aus der unvoreingenommenen Beobachtung von Eigenschaften, Formen und Farben dieser Werkstoffe entwickelt sie ihre Ideen. Häufig treten zwei unterschiedliche Materialien in einen Dialog voller Kontraste. Die Skulpturen von Birgit Werres sind ebenso lapidar wie bestechend schön.
(Thomas Heyden)

Birgit Werres, o.T. # 4/90<, 1990

Gattung
Bildhauerei
Material
Metall, Kabel
Maße
40 cm x 140 cm x 40 cm
Inv.-Nr.
MI 9
Erworben
1993
Zugang
Geschenk von Birgit Werres und Rolf Ricke an die Museumsinitiative e.V.
Beschreibung

Schläuche, Gummimatten, Netze, Rohre und Folien: Birgit Werres schafft Skulpturen aus überwiegend industriell gefertigten Materialien und Dingen, die sie auf Baustellen, Messen oder in Fabrikhallen entdeckt. Aus der unvoreingenommenen Beobachtung von Eigenschaften, Formen und Farben dieser Werkstoffe entwickelt sie ihre Ideen. Häufig treten zwei unterschiedliche Materialien in einen Dialog voller Kontraste. Die Skulpturen von Birgit Werres sind ebenso lapidar wie bestechend schön.
(Thomas Heyden)

Wim Delvoye, Dutch Gas-Cans, 1987

Gattung
Objektkunst
Material
Emaillelackfarbe auf 18 Butangasflaschen
Maße
je 56 cm x 28 cm x 28 cm
Inv.-Nr.
MI 10
Erworben
1990
Zugang
Museumsinitiative e.V.
Beschreibung

Wenn es ein Andenkenmotiv aus Holland gibt, so ist dies die Windmühle. Zur Erinnerung ist es auf Sofakissen oder Tischdecken gestickt, auf Keramik aller Art gemalt; es ziert Kaffeelöffel oder schmückt Geschenkdosen. Auf diese Weise bezeugen die Erinnerungsstücke zu Hause aufgestellt den Besuch der Fremde. Der belgische Künstler Wim Delvoye greift nun dieses kommerzielle Verfahren auf, und überzeichnet dieses. In Dutch Gas-Cans verwendet der Künstler Butangasflaschen als Träger für seine Windmühlenmotive, die in Form, Farbigkeit und in ihrer Variabilität an die Gestaltung von Delfter Kacheln erinnern. In seiner Präsentation nutzt der 1965 geborene Künstler alltägliche Formen der Aufstellung von Gegenständen. Mit dieser Kombination rückt er unsere Populärkultur ins Blickfeld seiner Kunst.
(Melitta Kliege)

Matthew McCaslin, Lifeline, 1995

Gattung
Objektkunst
Material
Fernseher, Videogeräte, Wanduhren, Deckenleuchte, Kabel, Titelmusik aus dem Film Midnight Cowboy, 1969, Zertifikat, zwei Fotos, Installationsanleitung
Maße
-
Inv.-Nr.
MI 11
Erworben
1996
Zugang
Museumsinitiative e.V.
Beschreibung

Scheinbar neutrale, alltägliche Gegenstände, vor allem aus der Fernsehtechnik, sind wiederkehrende Elemente im Vokabular des New Yorker Künstlers Matthew McCaslin. Bei Lifeline verbindet ein auf den ersten Blick chaotisch und provisorisch anmutendes Gewirr von Kabeln und Kabelschläuchen die einzelnen Teile der Installation zu einem dichten, energetischen System. Durch die Vernetzung schafft McCaslin einen komplexen Erlebnisraum, in dem alle Sinne angesprochen werden. Eine Flut akustischer, visueller und körperlicher Reize strömt auf den Besucher ein: An den Wänden oder an Kabelschläuchen hängende Uhren messen die Zeit, rotierende Ventilatoren erzeugen Luftströme, auf dem Boden liegende Deckenleuchten verbreiten helles Licht. Über Monitore fließt Straßenverkehr und hasten Fußgänger. Als Kontrast zeigen zwei Bildschirme Videos von Vögeln und einem Sonnenuntergang, untermalt von der melancholischen Titelmusik aus dem Film Midnight Cowboy.
(Birgit Suk)

Pipilotti Rist, My Boy, My Horse, My Dog, 1997

Gattung
Videokunst
Material
33 Dias, Videoband (VHS), Diaprojektion der Installation Shooting Divas im Centre d'Art Contemporain in Genf, Sommer 1996, teilweise darüber geblendet eine Videoprojektion: Saadet Türköz singt das Lied Swan, Lieddauer: 3:42 Minuten
Maße
nicht nummeriertes Exemplar von 3
Inv.-Nr.
MI 12
Erworben
1997
Zugang
Geschenk der Kochinvest Unternehmensgruppe an die Museumsinitiative e.V.
Beschreibung

Mit ihren interdisziplinären Installationen verbindet die Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist Musik und bewegte Bilder, Kunst und Pop. Ihre alle Sinne ansprechenden Arbeiten sind witzig, träumerisch und sinnlich zugleich.
In ihrer Multimediainstallation My Boy, My Horse, My Dog von 1997 kombiniert sie eine Diaprojektion mit 33 permanent wechselnden Fotos der Installation Shooting Divas im Centre d’Art Contemporain in Genf von 1996 mit einer teilweise darüber geblendeten Videoprojektion, in der die kasachisch-türkische, in Zürich lebende Sängerin und Komponistin Saadet Türköz das Lied Swan singt.
(Birgit Suk)

Roni Horn, You are the Weather (Detail), 1994

Gattung
Fotografie
Material
100 Fotografien (36 schwarzweiß, 64 in Farbe) auf Forex
Maße
je 26,5 cm x 21,4 cm, Exemplar 2/3
Inv.-Nr.
MI 13
Erworben
1997
Zugang
Museumsinitiative e.V. aus dem Erlös einer Benefizauktion mit Werken aus dem Besitz von Marianne und Hansfried Defet 1996 zugunsten des Neuen Museums und aus Spendenmitteln
Beschreibung

Ein Thema, mit dem sich Roni Horn seit vielen Jahren beschäftigt, ist Island mit seiner urtümlichen Natur, seiner traditionellen Kultur und seinen daraus sich ergebenden Zivilisationskonflikten. Über mehrere Wochen hin hat die Künstlerin Margrét Haraldsdóttir Blöndal, eine junge blonde Isländerin, mit der sie durchs Land reiste, fotografiert, wie sie beim Schwimmen mit dem Kopf aus dem Wasser auftauchte. Hundert dieser Fotos mit immer dem gleichen Bildausschnitt hat sie zu siebzehn Serien von Bildern zusammengestellt, die gemeinsam einen durchlaufenden Fries auf vier Wänden eines Raumes bilden. Ausgewählt wurden nur Aufnahmen, auf denen die dargestellte Person den Betrachter direkt anblickt. In der Beschränkung auf eine immer gleiche Bildform tritt Individuelles umso deutlicher hervor.
(Lucius Grisebach)

Tadeusz Kantor, Acht Skizzen für eine 1976 geplante Ausstellung, 1976

Gattung
Zeichenkunst
Material
Filzstift, Gouache und Maschinenschrift auf Papier, teilweise Collage
Maße
18,7 cm x 22 cm bis 17,5 cm x 51,6 cm
Inv.-Nr.
MI 14
Erworben
1998
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Acht teilweise collagierte Skizzen für eine 1976 in der Galerie Inge Baecker in Bochum geplante Ausstellung, die leider abgesagt wurde. Die Zeichnungen zeigen eine umfassende Präsentation mit unterschiedlichen Themenkomplexen: Regenschirme, Kleider und Museumspersiflagen, die abstrakten Teilungen, Museums-Emballagen und Realität des niedrigsten Ranges, die ersten Emballagen und weiße Regenschirme, Les Portraits Emballés und Les Emballages Industriels, Emballages Conceptuels, Fragment und Kleiderablage, Die Partituren der Happenings, Die Idee der Reise und Die Spur.
(Birgit Suk)

Tadeusz Kantor, Happening lettre, 1967

Gattung
Aktionskunst
Material
Siebdruck auf Leinwand
Maße
100 cm x 90 cm
Inv.-Nr.
MI 15
Erworben
1998
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

In Text und Bild dokumentiert der Siebdruck auf Leinwand das Happening Brief (Lettre), das der große polnische Theaterregisseur und Künstler Tadeusz Kantor im Januar 1967 für die Galerie Foksal in Warschau veranstaltete. Ein 14 x 2 Meter großer Brief, an die Galerie adressiert, wurde von sieben Briefträgern durch die Straßen getragen, während das in der Galerie wartende Publikum durch telefonische Mitteilungen über die Stationen des Briefes auf dem Laufenden gehalten wurde. Nach dem Eintreffen des Briefmonstrums war der französischsprachige Monolog eines „unbekannten Briefempfängers“ zu hören, bevor einige der Anwesenden aus persönlichen Briefen vorlasen. Das Happening endete mit der gemeinschaftlichen Zerstörung des großen Briefes. Der Text erläutert: „Im Herumtoben einer fast rituellen, unwiderruflichen Vernichtung erfüllt sich die formelle Katharsis dieses Ereignisses.“
(Thomas Heyden)

Tadeusz Kantor, La leçon d’anatomie, 1968

Gattung
Aktionskunst
Material
Siebdruck auf Leinwand
Maße
101,5 x 81,5 cm
Inv.-Nr.
MI 16
Erworben
1998
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Die „Emballage“ (Verpackung) ist ein Schlüsselbegriff für die Kunst Tadeusz Kantors. Unter diesem Aspekt rückt auch die Kleidung als Verpackung des menschlichen Körpers in den Horizont seiner Happenings und Assemblagen. Kantors Happening Anatomie-Stunde nach Rembrandt wurde 1968 in der Kunsthalle Nürnberg veranstaltet. Im Film Kantor ist da des Kunsthallen-Gründers Dietrich Mahlow ist es dokumentiert. Kantor und die Mitwirkenden stellten Rembrandts berühmtes Gemälde Die Anatomie des Dr. Tulp aus dem Jahre 1632 als Tableau vivant nach, ohne sich jedoch entsprechend zu kostümieren. Der Künstler übernahm die Rolle des Dr. Tulp, zerschnitt die Kleidung des Aufgebahrten und fischte teils merkwürdige Dinge aus seinen Taschen: „Mittels chirurgischer Instrumente schneide ich aufeinanderfolgende, immer tiefere Kleidungsschichten des liegenden Menschen auf. Ich schneide die Nähte, die Stoffverbindungsstellen, die ganze komplizierte Anatomie des Zuschnittes durch. Ich dringe bis zu den Taschen vor, zu jenen Organen des menschlichen Aufbewahrungsinstinktes, zeige die Inhalte der Taschen, beschreibe genau jedes einzelne Stück.“
(Thomas Heyden)

Gary Kuehn, Mattress Dream Piece, 1965

Gattung
Bildhauerei
Material
Holz, Matratze, Schrauben, gelbe Farbe
Maße
120 cm x 119,5 cm x 61 cm
Inv.-Nr.
MI 17
Erworben
1999
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Die hellblau gestreifte Matratze wurde zweimal gefaltet, bevor sechs Schrauben sie an ihrem Platz in einer Nische des gelben Blocks aus Holz halten. Dieser Sachverhalt erscheint einfach, doch ist er in der Lage, auf eine Reihe von Themen hinzuweisen, mit denen der Amerikaner Gary Kuehn sich in den sechziger Jahren künstlerisch befasst hat. Gesichtspunkte seiner Arbeiten aus dieser Zeit sind zunächst der Kontrast von Materialeigenschaften, sodann die Spannung, unter der ein Material stehen kann, und schließlich der Vergleich verschiedener Volumina. Mit der Matratze und dem Holz kontrastieren hier Weich und Hart. Ein Gegenüber von geometrischen und biomorphen Formen wird erzeugt. Durch die Schrauben als Hilfsmittel wird die Matratze in einer Form gehalten, in die sie sonst kaum zu bringen wäre.
(Melitta Kliege)

Gary Kuehn, Untitled, 1966

Gattung
Bildhauerei
Material
Fiberglas, Stein
Maße
53 cm x 244 cm x 122 cm
Inv.-Nr.
MI 18
Erworben
1999
Zugang
Geschenk des Künstlers 1999 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Das Phänomen von Spannung ist auch das Thema der Arbeit Untitled von 1966. Das Objekt aus Fiberglas ähnelt in seiner Form einer Matratze. Mit Gelb ist es farbig gefasst. Ein weißer Ziegelstein hebt nun an einer Ecke das liegende Objekt. Durch diese Konstellation zweier Dinge werden die aufeinander einwirkenden Kräfte sichtbar. Einerseits verzieht sich die Form des liegenden Objektes; andererseits wird der Steinquader auf seiner Kante stehend gehalten. Indem Kuehn sein Ausdruckspotenzial auf wenige Formkategorien begrenzt, haben seine Arbeiten eine Nähe zur Minimal Art. Doch er erweitert diese Richtung auch beispielsweise um den Anteil einer Sichtbarmachung von realen Kräfteverhältnissen und unserer Wahrnehmungsfähigkeit. Kuehn sieht die Bedeutung von Kunst so auch in einem wechselseitigen Verhältnis zum Leben: „Kunst macht das Leben verständlich – Leben macht Kunst verständlich.“
(Melitta Kliege)

York der Knöfel, Thoughts, 2000

Gattung
Videokunst
Material
48 Monitore, 48 DVDs, Dauer ca. 180 Minuten (Interviews mit einzelnen Personen, die Knöfel 1996 in New York aufgenommen hat), 48 DVD-Player, 48 Kopfhörer
Maße
Exemplar 1/3
Inv.-Nr.
MI 19
Erworben
2000
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Die Videoinstallation des Berliner Künstlers York der Knöfel zeigt auf 48 Monitoren Menschen aus New York. Es sind Frauen und Männer verschiedenen Alters und unterschiedlichster Herkunft. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Stadt, ihre Probleme und Hoffnungen. Von der Decke herabhängende Kopfhörer ermöglichen es, ihren Monologen zuzuhören. So entsteht in Bild und Ton ein faszinierendes menschliches Mosaik der amerikanischen Metropole, das die Besucher des Neuen Museums in seinen Bann zieht.
(Thomas Heyden)

Adrian Schiess, Malerei, 1995

Gattung
Malerei
Material
Lack auf Aluminiumverbundplatte
Maße
220 cm x 500 cm x 2 cm
Inv.-Nr.
MI 20
Erworben
2001
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Adrian Schiess ist bekannt für seine Bodeninstallationen aus farbigen Platten, die er gelegentlich mit Videobildern kombiniert. Hochglänzende monochrome Platten werden jeweils im rechten Winkel zu einer Lichtquelle aufgestellt, sodass sich die Farbwirkungen auf den Oberflächen jeweils in Abhängigkeit der Umgebungseinflüsse verändern. Solche Installationen zeigte er etwa 1990 auf der Biennale in Venedig oder 1992 auf der documenta IX. Dass diese Installationen weniger die neuen Medien oder eine Industrieästhetik reflektieren, sondern ureigens mit dem Thema Malerei befasst sind, wird erst an einer Werkgruppe kleiner pastoser Bilder vollends deutlich, die der in Nizza lebende Künstler erstmals 2001 in einer Einzelausstellung im Neuen Museum in Nürnberg unter dem Titel Malerei vorgestellt hat, aus der auch alle Werke des Schweizer Künstlers erworben wurden.
(Melitta Kliege)

Adrian Schiess, Coucher du soleil, 2000

Gattung
Malerei
Material
Acryl und Lack auf Aluminium
Maße
30 cm x 50 cm
Inv.-Nr.
MI 21
Erworben
2001
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Mit der im Atelier des Künstlers in Nizza entstandenen Werkserie Coucher du soleil (Sonnenuntergang) dokumentiert der Künstler nicht allein, dass er in seinem Werk an der Malerei interessiert ist, sondern er zeigt auch, dass er sich sogar auf ein ganz klassisches Thema der Plein-Air-Malerei bezieht. Als es im 18. Jahrhundert in der Malerei darum ging, die Bedingungen für die Darstellung der Natur zu klären, stellte man fest, dass die Farben in der Natur, die Farben von Gegenständen, keinesfalls konstant sind und sich in Abhängigkeit von Umgebungseinflüssen verändern. Der immer gleiche Blick aus dem Fenster des Ateliers ist nun in den pastosen Ölbildern von Schiess aus dem Jahr 2000 festgehalten. Wenn die Werke auch noch so unterschiedlich wirken, so handelt es sich dennoch stets um dieselbe Aussicht auf die Landschaft im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten. Verändert sich auf den farbigen Platten der Farbeindruck jeweils real unter den jeweils veränderten Bedingungen, so frieren die Ölbilder das Trügerische der Oberflächen im Spiel von Licht und Schatten sowie die Flüchtigkeit der Farben im Wechsel des Lichts in der Landschaft selbst ein.
(Melitta Kliege)

Adrian Schiess, Coucher du soleil, 2000

Gattung
Malerei
Material
Öl auf Pressspan
Maße
29 cm x 35 cm
Inv.-Nr.
MI 22
Erworben
2001
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Mit der im Atelier des Künstlers in Nizza entstandenen Werkserie Coucher du soleil (Sonnenuntergang) dokumentiert der Künstler nicht allein, dass er in seinem Werk an der Malerei interessiert ist, sondern er zeigt auch, dass er sich sogar auf ein ganz klassisches Thema der Plein-Air-Malerei bezieht. Als es im 18. Jahrhundert in der Malerei darum ging, die Bedingungen für die Darstellung der Natur zu klären, stellte man fest, dass die Farben in der Natur, die Farben von Gegenständen, keinesfalls konstant sind und sich in Abhängigkeit von Umgebungseinflüssen verändern. Der immer gleiche Blick aus dem Fenster des Ateliers ist nun in den pastosen Ölbildern von Schiess aus dem Jahr 2000 festgehalten. Wenn die Werke auch noch so unterschiedlich wirken, so handelt es sich dennoch stets um dieselbe Aussicht auf die Landschaft im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten. Verändert sich auf den farbigen Platten der Farbeindruck jeweils real unter den jeweils veränderten Bedingungen, so frieren die Ölbilder das Trügerische der Oberflächen im Spiel von Licht und Schatten sowie die Flüchtigkeit der Farben im Wechsel des Lichts in der Landschaft selbst ein.
(Melitta Kliege)

Adrian Schiess, Coucher du soleil, 2000

Gattung
Malerei
Material
Acryl und Lack auf Aluminium
Maße
30 cm x 50 cm
Inv.-Nr.
MI 23
Erworben
2001
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Mit der im Atelier des Künstlers in Nizza entstandenen Werkserie Coucher du soleil (Sonnenuntergang) dokumentiert der Künstler nicht allein, dass er in seinem Werk an der Malerei interessiert ist, sondern er zeigt auch, dass er sich sogar auf ein ganz klassisches Thema der Plein-Air-Malerei bezieht. Als es im 18. Jahrhundert in der Malerei darum ging, die Bedingungen für die Darstellung der Natur zu klären, stellte man fest, dass die Farben in der Natur, die Farben von Gegenständen, keinesfalls konstant sind und sich in Abhängigkeit von Umgebungseinflüssen verändern. Der immer gleiche Blick aus dem Fenster des Ateliers ist nun in den pastosen Ölbildern von Schiess aus dem Jahr 2000 festgehalten. Wenn die Werke auch noch so unterschiedlich wirken, so handelt es sich dennoch stets um dieselbe Aussicht auf die Landschaft im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten. Verändert sich auf den farbigen Platten der Farbeindruck jeweils real unter den jeweils veränderten Bedingungen, so frieren die Ölbilder das Trügerische der Oberflächen im Spiel von Licht und Schatten sowie die Flüchtigkeit der Farben im Wechsel des Lichts in der Landschaft selbst ein.
(Melitta Kliege)

Adrian Schiess, Coucher du soleil, 2000

Gattung
Malerei
Material
Öl, Lack und Acryl auf Aluminium
Maße
40 cm x 50 cm
Inv.-Nr.
MI 24
Erworben
2001
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Mit der im Atelier des Künstlers in Nizza entstandenen Werkserie Coucher du soleil (Sonnenuntergang) dokumentiert der Künstler nicht allein, dass er in seinem Werk an der Malerei interessiert ist, sondern er zeigt auch, dass er sich sogar auf ein ganz klassisches Thema der Plein-Air-Malerei bezieht. Als es im 18. Jahrhundert in der Malerei darum ging, die Bedingungen für die Darstellung der Natur zu klären, stellte man fest, dass die Farben in der Natur, die Farben von Gegenständen, keinesfalls konstant sind und sich in Abhängigkeit von Umgebungseinflüssen verändern. Der immer gleiche Blick aus dem Fenster des Ateliers ist nun in den pastosen Ölbildern von Schiess aus dem Jahr 2000 festgehalten. Wenn die Werke auch noch so unterschiedlich wirken, so handelt es sich dennoch stets um dieselbe Aussicht auf die Landschaft im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten. Verändert sich auf den farbigen Platten der Farbeindruck jeweils real unter den jeweils veränderten Bedingungen, so frieren die Ölbilder das Trügerische der Oberflächen im Spiel von Licht und Schatten sowie die Flüchtigkeit der Farben im Wechsel des Lichts in der Landschaft selbst ein.
(Melitta Kliege)

Michael Kidner, Blue, Green and White Wave, 1964

Gattung
Malerei
Material
Öl auf Leinwand
Maße
223,5 cm x 131,5 cm
Inv.-Nr.
MI 25
Erworben
2002
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Bereits seit den 1950er Jahren interessiert den britischen Maler Michael Kidner die Systematik der Bewegung. Ihn beschäftigt vor allem die Wirkung von Farbkonfrontationen, Linien und Kurven und deren Wahrnehmung durch das menschliche Auge. Anfang der 1960er Jahre entdeckt er das Phänomen des Moiré für sich und entwickelt in der Folge von „Linien“-Bildern seit 1964 die sogenannten „Wellen“-Bilder mit ineinander greifenden Wellenlinien, die rhythmisch überschneidende Muster und Strukturen erzeugen. Für Michael Kidner war der Streifen keine zufriedenstellende Form: „Ich wollte ihn um das Bild zu einzugrenzen, doch seine Länge war unbestimmt. Ich hoffte, dass zwei Wellen, die über einen Abschnitt hinausgehen den Anfang und das Ende eines Kreises andeuten und dadurch eine Begrenzung einbringen während sie sich zugleich unendlich fortsetzen.“
(Birgit Suk)

Candida Höfer, Ny Carlsberg Glyptotek Copenhagen II, 2000

Gattung
Fotografie
Material
Farbfotografie, Diasec
Maße
85 cm x 85 cm, Exemplar 5/6
Inv.-Nr.
MI 26
Erworben
2002
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V. aus Sonderspenden zum 60. Geburtstag von Dr. Lucius Grisebach
Beschreibung

Die Künstlerin Candida Höfer gehört zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten Becher-Schule. Mit ihrer Serie zu Auguste Rodins „Die Bürger von Calais“ war sie 2002 auf der Documenta in Kassel vertreten. 1997, als der zwölfte und letzte Abguss der Bürger von Calais in Seoul der Öffentlichkeit präsentiert wurde, erging von der Stadt Calais an die Künstlerin die Einladung, alle zwölf Exemplare dieses berühmten Denkmals zu fotografieren. Candida Höfers besonderes Interesse und ihr ausgeprägtes Gespür für öffentliche Räume mag den Ausschlag für diese Wahl gegeben haben. Tatsächlich gelingt es ihr, die Besonderheiten der unterschiedlichen Aufstellungsorte in Museen oder Parkanlagen herauszuarbeiten. Entsprechend variieren Distanzen und Blickwinkel.
(Thomas Heyden)

Candida Höfer, The Metropolitan Museum of Art New York II, 2000

Gattung
Fotografie
Material
Farbfotografie, Diasec
Maße
152 cm x 152 cm, Exemplar 2/6
Inv.-Nr.
MI 27
Erworben
2002
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Die Künstlerin Candida Höfer gehört zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten Becher-Schule. Mit ihrer Serie zu Auguste Rodins „Die Bürger von Calais“ war sie 2002 auf der Documenta in Kassel vertreten. 1997, als der zwölfte und letzte Abguss der Bürger von Calais in Seoul der Öffentlichkeit präsentiert wurde, erging von der Stadt Calais an die Künstlerin die Einladung, alle zwölf Exemplare dieses berühmten Denkmals zu fotografieren. Candida Höfers besonderes Interesse und ihr ausgeprägtes Gespür für öffentliche Räume mag den Ausschlag für diese Wahl gegeben haben. Tatsächlich gelingt es ihr, die Besonderheiten der unterschiedlichen Aufstellungsorte in Museen oder Parkanlagen herauszuarbeiten. Entsprechend variieren Distanzen und Blickwinkel.
(Thomas Heyden)

Candida Höfer, Hirshhorn Museum and Sculpture Garden Washington II, 2002

Gattung
Fotografie
Material
Farbfotografie, Diasec
Maße
117,7 cm x 85 cm, Exemplar 5/6
Inv.-Nr.
MI 28
Erworben
2002
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Die Künstlerin Candida Höfer gehört zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten Becher-Schule. Mit ihrer Serie zu Auguste Rodins „Die Bürger von Calais“ war sie 2002 auf der Documenta in Kassel vertreten. 1997, als der zwölfte und letzte Abguss der Bürger von Calais in Seoul der Öffentlichkeit präsentiert wurde, erging von der Stadt Calais an die Künstlerin die Einladung, alle zwölf Exemplare dieses berühmten Denkmals zu fotografieren. Candida Höfers besonderes Interesse und ihr ausgeprägtes Gespür für öffentliche Räume mag den Ausschlag für diese Wahl gegeben haben. Tatsächlich gelingt es ihr, die Besonderheiten der unterschiedlichen Aufstellungsorte in Museen oder Parkanlagen herauszuarbeiten. Entsprechend variieren Distanzen und Blickwinkel.
(Thomas Heyden)

François Morellet, L’Avalanche, 1996

Gattung
Objektkunst
Material
36 Argonröhren
Maße
je 200 cm
Inv.-Nr.
MI 29
Erworben
2003
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V. mit Unterstützung aus dem Kreise ihrer Mitglieder durch 55 Sonderspenden
Beschreibung

Mit dem Material Neon arbeitete François Morellet bereits seit Anfang der 1960er Jahre. Es ist ein unpersönliches, technisches Material, das den Intentionen des konkreten Künstlers entgegenkommt. Für den Ausstellungsraum auf dem Gipfel der Zugspitze entstand 1996 L’avalanche (Die Lawine), eine Installation aus 35 jeweils 2 m langen blauen Argonleuchtröhren auf einer rechteckigen Grundfläche in einer Anordnung von 5 x 7. Für den kleineren Raum im Neuen Museum hat der Künstler L’avalanche im Jahr 2000 neu konzipiert. Dabei nahm er Bezug auf den quadratischen Grundriss des Raumes und die ebenfalls quadratischen Bodenplatten. So hat er vor Ort 36 Röhren in einer Anordnung von 6 x 6 installiert. Sie hängen an ihrem eigenen Stromkabel von der Decke, und ihre Position wird aus der sich verändernden Länge des Kabels und einer vorher festgelegten Regel für die Neigung bestimmt. Das vorgegebene Prinzip wird sehr pragmatisch angewandt, und das Ergebnis ist ein geradezu chaotischer Wirrwarr von leuchtend blauen Lichtstäben in einer abfallenden Bewegung, eine Lawine aus schwerelosem Licht. Aus dem formal strengen Regelwerk hat sich eine Installation von barocker und kaum überschaubarer Vielfalt ergeben, die eine Fülle von Assoziationen auf Erfahrungen des Menschen in Natur und Wissenschaft eröffnet.
(Lucius Grisebach/Birgit Suk)

Candida Höfer, Place de L’Hôtel de Ville Calais V, 2000

Gattung
Fotografie
Material
Farbfotografie, Diasec
Maße
152 cm x 163,9 cm, Exemplar 2/6
Inv.-Nr.
MI 30
Erworben
2005
Zugang
Zur Erinnerung an die Nürnberger Kunstfreundin Irmgard Müller (1929-2004) erworben 2005 durch die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V. mit Unterstützung von 40 Einzelspenden
Beschreibung

Die Künstlerin Candida Höfer gehört zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten Becher-Schule. Mit ihrer Serie zu Auguste Rodins „Die Bürger von Calais“ war sie 2002 auf der Documenta in Kassel vertreten. 1997, als der zwölfte und letzte Abguss der Bürger von Calais in Seoul der Öffentlichkeit präsentiert wurde, erging von der Stadt Calais an die Künstlerin die Einladung, alle zwölf Exemplare dieses berühmten Denkmals zu fotografieren. Candida Höfers besonderes Interesse und ihr ausgeprägtes Gespür für öffentliche Räume mag den Ausschlag für diese Wahl gegeben haben. Tatsächlich gelingt es ihr, die Besonderheiten der unterschiedlichen Aufstellungsorte in Museen oder Parkanlagen herauszuarbeiten. Entsprechend variieren Distanzen und Blickwinkel.
(Thomas Heyden)

Julian Opie, Virginia, housewife 1, 2000

Gattung
Malerei
Material
Vinylfolie auf Holzrahmen
Maße
345 cm x 295 cm
Inv.-Nr.
MI 31
Erworben
2005
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Die Träger seiner Bildmotive hält Julian Opie in seinen Werken stets variabel. Seine images finden sich so wechselweise auf verschiedene Flächen appliziert, sei es die Leinwand, die Buchseite, eine Glasscheibe, das Desktop oder der Plasma-Bildschirm. Bei dem großen Bild Virginia, housewife 1, das aus der im Jahr 2003 mit dem Künstler durchgeführten Einzelausstellung des Neuen Museums erworben wurde, ist das Motiv aus einer Vinylfolie geschnitten und kann so durch Material und Format an die Bebilderung einer Lastwagenplane erinnern. Erst 1998 entstehen die ersten Porträts des 1958 geborenen, englischen Künstlers, die inzwischen aber zu so etwas wie seinem Markenzeichen geworden sind. Immer sind sie schematisiert und wurden aus dem Piktogramm abgeleitet, dennoch geben sie stets bestimmte Personen wieder. Virginia, housewife gehört, wie beispielsweise Paul, teacher oder Alex, bassist einer Serie von Porträts an, bei denen Opie Personen aus seinem Umfeld mit ihrem Beruf zum Gegenstand genommen hat.
(Melitta Kliege)

Candida Höfer, Gardens of the House of Parliament London III, 2005

Gattung
Fotografie
Material
Farbfotografie, Diasec
Maße
85 cm x 85 cm, Exemplar 2/6
Inv.-Nr.
MI 32
Erworben
2005
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Die Künstlerin Candida Höfer gehört zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten Becher-Schule. Mit ihrer Serie zu Auguste Rodins „Die Bürger von Calais“ war sie 2002 auf der Documenta in Kassel vertreten. 1997, als der zwölfte und letzte Abguss der Bürger von Calais in Seoul der Öffentlichkeit präsentiert wurde, erging von der Stadt Calais an die Künstlerin die Einladung, alle zwölf Exemplare dieses berühmten Denkmals zu fotografieren. Candida Höfers besonderes Interesse und ihr ausgeprägtes Gespür für öffentliche Räume mag den Ausschlag für diese Wahl gegeben haben. Tatsächlich gelingt es ihr, die Besonderheiten der unterschiedlichen Aufstellungsorte in Museen oder Parkanlagen herauszuarbeiten. Entsprechend variieren Distanzen und Blickwinkel.
(Thomas Heyden)

Candida Höfer, Rodin Museum Philadelphia II, 2000

Gattung
Fotografie
Material
Farbfotografie, Diasec
Maße
85 cm x 85 cm, Exemplar 2/6
Inv.-Nr.
MI 33
Erworben
2005
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Die Künstlerin Candida Höfer gehört zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten Becher-Schule. Mit ihrer Serie zu Auguste Rodins „Die Bürger von Calais“ war sie 2002 auf der Documenta in Kassel vertreten. 1997, als der zwölfte und letzte Abguss der Bürger von Calais in Seoul der Öffentlichkeit präsentiert wurde, erging von der Stadt Calais an die Künstlerin die Einladung, alle zwölf Exemplare dieses berühmten Denkmals zu fotografieren. Candida Höfers besonderes Interesse und ihr ausgeprägtes Gespür für öffentliche Räume mag den Ausschlag für diese Wahl gegeben haben. Tatsächlich gelingt es ihr, die Besonderheiten der unterschiedlichen Aufstellungsorte in Museen oder Parkanlagen herauszuarbeiten. Entsprechend variieren Distanzen und Blickwinkel.
(Thomas Heyden)

Candida Höfer, Musée Rodin Paris III, 2000

Gattung
Fotografie
Material
Farbfotografie, Diasec
Maße
85 cm x 85 cm, Exemplar 3/6
Inv.-Nr.
MI 34
Erworben
2005
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Die Künstlerin Candida Höfer gehört zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten Becher-Schule. Mit ihrer Serie zu Auguste Rodins „Die Bürger von Calais“ war sie 2002 auf der Documenta in Kassel vertreten. 1997, als der zwölfte und letzte Abguss der Bürger von Calais in Seoul der Öffentlichkeit präsentiert wurde, erging von der Stadt Calais an die Künstlerin die Einladung, alle zwölf Exemplare dieses berühmten Denkmals zu fotografieren. Candida Höfers besonderes Interesse und ihr ausgeprägtes Gespür für öffentliche Räume mag den Ausschlag für diese Wahl gegeben haben. Tatsächlich gelingt es ihr, die Besonderheiten der unterschiedlichen Aufstellungsorte in Museen oder Parkanlagen herauszuarbeiten. Entsprechend variieren Distanzen und Blickwinkel.
(Thomas Heyden)

Candida Höfer, Kunstmuseum Basel IV, 2002

Gattung
Fotografie
Material
Farbfotografie, Diasec
Maße
152 cm x 152 cm, Exemplar 2/6
Inv.-Nr.
MI 35
Erworben
2005
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Die Künstlerin Candida Höfer gehört zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten Becher-Schule. Mit ihrer Serie zu Auguste Rodins „Die Bürger von Calais“ war sie 2002 auf der Documenta in Kassel vertreten. 1997, als der zwölfte und letzte Abguss der Bürger von Calais in Seoul der Öffentlichkeit präsentiert wurde, erging von der Stadt Calais an die Künstlerin die Einladung, alle zwölf Exemplare dieses berühmten Denkmals zu fotografieren. Candida Höfers besonderes Interesse und ihr ausgeprägtes Gespür für öffentliche Räume mag den Ausschlag für diese Wahl gegeben haben. Tatsächlich gelingt es ihr, die Besonderheiten der unterschiedlichen Aufstellungsorte in Museen oder Parkanlagen herauszuarbeiten. Entsprechend variieren Distanzen und Blickwinkel.
(Thomas Heyden)

Norbert Kricke, Raumplastik Weiß 1975/11, 1975

Gattung
Bildhauerei
Material
Stahlrohr (Durchmesser 2,5 cm) mit weißem Lack gestrichen
Maße
348 cm x 186,5 cm x 186 cm
Inv.-Nr.
MI 36
Erworben
2007
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Die 1975 entstandene Raumplastik Weiß 1975/11 gehört in das späte Werk von Norbert Kricke, in dem er seine mit Linien Raum definierenden Skulpturen aus Stahlrohr immer mehr auf elementare Grundformen reduzierte. Er ging dabei zwei Wege, den der geometrischen Abstraktion mit Arbeiten, in denen es nur Geraden und rechte Winkel gibt – wie eben auch in der Raumplastik Weiß 1975/11, die aus einem viermal rechtwinklig abgeknickten und weiß lackierten Rohr besteht –, und den der frei im Raum sich entfaltenden Linie, wie man sie beispielweise auf dem Campus der Universität von Bayreuth erleben kann.
(Thomas Heyden)

Karl Hagedorn, Running Girl, 1964

Gattung
Malerei
Material
Öl auf Leinwand
Maße
110,2 cm x 74,2 cm x 4 cm
Inv.-Nr.
MI 37
Erworben
2009
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Der aus dem Harz stammende Maler Karl Hagedorn übersiedelte 1959 in die USA. In St. Paul, Minnesota, fand der „displaced East German“ eine neue Heimat. 1967 hatte Karl Hagedorn seine erste Einzelausstellung im renommierten Walker Art Center in Minneapolis. Das Gemälde Running Girl stammt aus dieser Zeit der ersten künstlerischen Erfolge und spiegelt überdeutlich den Einfluss von Richard Lindner. Näher ist Karl Hagedorn dem von ihm bewunderten Künstler nie gekommen, der wie er selbst tief in der europäischen Kunstgeschichte verwurzelt war. Nicht nur für die stämmige Figur des Mädchens mit seinen prallen Schenkeln hat sich Hagedorn bei Lindner bedient. Auch der abstrakte, in Farbflächen gegliederte Hintergrund und die Verschränkung von Figuration und Abstraktion erinnern an Richard Lindners Gemälde der frühen sechziger Jahre. Diese ausdrücklichen Anleihen machen das Bild zu einer regelrechten Hommage.
(Thomas Heyden)

Wiebke Siem, Ohne Titel, 2006

Gattung
Bildhauerei
Material
Schaumstoff, Wollstoff, Holz
Maße
115 cm x 241 cm x 65 cm
Inv.-Nr.
MI 38
Erworben
2009
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Als Künstlerin, die wie Thomas Schütte, Rosemarie Trockel oder Martin Honert in den achtziger Jahren ihre künstlerische Karriere begann, setzt auch Wiebke Siem wieder auf Inhalte. Ihre Arbeiten sind erzählerisch, sie basieren auf figürlichen Motiven und gegenständlichen Materialien und brechen darin ganz entschieden mit den bis dahin gängigen Ansichten. Bei Siem sind es die verwendeten Materialien, die eingesetzte Technik sowie vor allem die Motive, die zum Bestandteil ihrer skulpturalen Sprache werden, mit der Beobachtungen und Gedanken vermittelt werden. In einer Gruppe von Arbeiten kombiniert die heute in Berlin lebende Künstlerin Fundstücke, hier ein Holzschlitten, mit Stoffobjekten, die wie hier mit bissiger Ironie die Form einer riesenhaften, durch Arme und Beine personifizierten Gurke annehmen, die bäuchlings auf dem Schlitten liegend auch an eine tonnenschwere Flieger-Bombe erinnert.
(Melitta Kliege)

Wiebke Siem, Drinker, 2009

Gattung
Bildhauerei
Material
Styropor, Schaumstoff, Wollstoff (Nadelstreifen)
Maße
170 cm x 84 cm x 74 cm
Inv.-Nr.
MI 39
Erworben
2009
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Das Neue Museum in Nürnberg hat im Jahr 2009 eine Einzelausstellung mit der Künstlerin durchgeführt, aus der die Werke von Wiebke Siem erworben wurden. Gleich eingangs sah sich der Besucher mit dem Werk Drinker konfrontiert. Giuseppe Arcimboldo ist für seine markanten Gemälde bekannt, in denen er Früchte der Natur zu allegorischen Jahreszeitenporträts von Herrschern komponierte. Rotbackig und mit dicker Nase (aus Gurken, Kartoffeln oder Birnen) blicken die Dargestellten in einer durchaus sehr markanten ästhetischen Qualität aus dem Bild. Drinker, die mannshohe, vollplastische Traube aus dunklen Nadelstreifenstoffkugeln mit koboldhafter Nase und hängenden Armen ist Siems Antwort auf diese eigensinnige Ästhetik des Manieristen. Diese Arbeit gehört zu einer Gruppe von Stoffskulpturen, in denen die Künstlerin Elemente des Stilllebens herausgreift. In manieristischer Attitüde entwickelt sie personifiziertes Gemüse, mit dem nun sie spielerisch auf die Rollenbilder in Kunst und Gesellschaft anspielen kann.
(Melitta Kliege)

Wiebke Siem, Loner, 2008

Gattung
Bildhauerei
Material
Holz, Styropor, Schaumstoff, Wollstoff
Maße
236 cm x 112 cm x 50 cm
Inv.-Nr.
MI 40
Erworben
2009
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Steif wie ein Brett lehnt das Werk Loner an der Wand; ein übergroßer Zweig mit klobigen, geschwungenen Spielzeug-Füßen. Als eine Kunst, die sichtbar macht, zeigt sich so die grundsätzlich konzeptuelle Herangehensweise von Siem. Formal haben die Werke eine klare Sprache. Siems Objekte besitzen in der Genauigkeit von Ausführung und Entwurf eine zeichnerische, ja bildhafte Qualität. Diese ist ein Markenzeichen der Künstlerin. Seien es die aktuellen Stoffobjekte oder die Arbeiten aus den früheren, groß angelegten vier Werkgruppen, wie die Kleider, Frisuren, Wagen oder Spielsachen, ihre Werke folgen stets klar umrissenen Idealbildern teils mit einer Überzeichnung ins Märchen- oder Karikaturhafte. Wie im Handwerk, in der Architektur oder der Mode ist die Zeichnung im Arbeitsprozess vorbereitende Illustration eines auszuführenden Stückes.
(Melitta Kliege)

Matthew McCaslin, Green machine, 1996

Gattung
Objektkunst
Material
Fernseher, Videogeräte, Metallgerüst, Lampen, Kabel
Maße
232 cm x 140 cm x 60 cm
Inv.-Nr.
MI 41
Erworben
2010
Zugang
Geschenk an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

In einem rund zehnminütigen Zyklus öffnen sich immer neue Blumen in überbordender Farbenpracht. Wie die Blütenblätter um den Kelch reihen sich acht Bildschirme um den zentralen Monitor. Sie zeigen im rasterartigen Wechsel zwei Videofilme, der dritte Film steht alleine im Mittelpunkt. Die drei an langen Kabeln hängenden Werkstattlampen scheinen das nötige Licht zu spenden. Unentwegt produziert McCaslins Green Machine so einen unvergänglichen Rausch von Farben und Formen, der die Betrachter gefangen nimmt.
(Birgit Suk)

Gerhard Mayer, #193, 2001

Gattung
Zeichenkunst
Material
Tusche auf Papier
Maße
34,3 cm x 43,4 cm
Inv.-Nr.
MI 42
Erworben
2010
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Gerhard Mayer zeichnet mit Tusche auf Papier und auf die Wand. Seine Linien sind kontrolliert, präzise und von technischer Exaktheit. Nichts liegt ihm ferner als Handschrift. Das Unpersönliche und Kalte seiner Linien rührt her von elliptischen Schablonen, die Mayers Hand führen und ihr keine Spontanität gestatten. So lassen seine Blätter und Wandzeichnungen manchmal an Diagramme denken. Hinter der atemberaubenden Dynamik der Linien steckt ein Regelwerk, das sich Gerhard Mayer selbst auferlegt hat. Es ist aus dem Zeichnen heraus erwachsen.
(Thomas Heyden)

Gerhard Mayer, #225, 2002

Gattung
Zeichenkunst
Material
Tusche auf Papier
Maße
34,3 cm x 43,4 cm
Inv.-Nr.
MI 43
Erworben
2010
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Gerhard Mayer zeichnet mit Tusche auf Papier und auf die Wand. Seine Linien sind kontrolliert, präzise und von technischer Exaktheit. Nichts liegt ihm ferner als Handschrift. Das Unpersönliche und Kalte seiner Linien rührt her von elliptischen Schablonen, die Mayers Hand führen und ihr keine Spontanität gestatten. So lassen seine Blätter und Wandzeichnungen manchmal an Diagramme denken. Hinter der atemberaubenden Dynamik der Linien steckt ein Regelwerk, das sich Gerhard Mayer selbst auferlegt hat. Es ist aus dem Zeichnen heraus erwachsen.
(Thomas Heyden)

Gerhard Mayer, #280, 2004

Gattung
Zeichenkunst
Material
Tusche auf Papier
Maße
34,3 cm x 43,4 cm
Inv.-Nr.
MI 44
Erworben
2010
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Gerhard Mayer zeichnet mit Tusche auf Papier und auf die Wand. Seine Linien sind kontrolliert, präzise und von technischer Exaktheit. Nichts liegt ihm ferner als Handschrift. Das Unpersönliche und Kalte seiner Linien rührt her von elliptischen Schablonen, die Mayers Hand führen und ihr keine Spontanität gestatten. So lassen seine Blätter und Wandzeichnungen manchmal an Diagramme denken. Hinter der atemberaubenden Dynamik der Linien steckt ein Regelwerk, das sich Gerhard Mayer selbst auferlegt hat. Es ist aus dem Zeichnen heraus erwachsen.
(Thomas Heyden)

Gerhard Mayer, #332, 2009

Gattung
Zeichenkunst
Material
Tusche auf Papier
Maße
34,3 cm x 43,4 cm
Inv.-Nr.
MI 45
Erworben
2010
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Gerhard Mayer zeichnet mit Tusche auf Papier und auf die Wand. Seine Linien sind kontrolliert, präzise und von technischer Exaktheit. Nichts liegt ihm ferner als Handschrift. Das Unpersönliche und Kalte seiner Linien rührt her von elliptischen Schablonen, die Mayers Hand führen und ihr keine Spontanität gestatten. So lassen seine Blätter und Wandzeichnungen manchmal an Diagramme denken. Hinter der atemberaubenden Dynamik der Linien steckt ein Regelwerk, das sich Gerhard Mayer selbst auferlegt hat. Es ist aus dem Zeichnen heraus erwachsen.
(Thomas Heyden)

Gerhard Mayer, #333, 2009

Gattung
Zeichenkunst
Material
Tusche auf Papier
Maße
34,3 cm x 43,4 cm
Inv.-Nr.
MI 46
Erworben
2010
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Gerhard Mayer zeichnet mit Tusche auf Papier und auf die Wand. Seine Linien sind kontrolliert, präzise und von technischer Exaktheit. Nichts liegt ihm ferner als Handschrift. Das Unpersönliche und Kalte seiner Linien rührt her von elliptischen Schablonen, die Mayers Hand führen und ihr keine Spontanität gestatten. So lassen seine Blätter und Wandzeichnungen manchmal an Diagramme denken. Hinter der atemberaubenden Dynamik der Linien steckt ein Regelwerk, das sich Gerhard Mayer selbst auferlegt hat. Es ist aus dem Zeichnen heraus erwachsen.
(Thomas Heyden)

Gerhard Mayer, #334, 2010

Gattung
Zeichenkunst
Material
Tusche auf Papier
Maße
Tusche auf Papier
Inv.-Nr.
MI 47
Erworben
2010
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Gerhard Mayer zeichnet mit Tusche auf Papier und auf die Wand. Seine Linien sind kontrolliert, präzise und von technischer Exaktheit. Nichts liegt ihm ferner als Handschrift. Das Unpersönliche und Kalte seiner Linien rührt her von elliptischen Schablonen, die Mayers Hand führen und ihr keine Spontanität gestatten. So lassen seine Blätter und Wandzeichnungen manchmal an Diagramme denken. Hinter der atemberaubenden Dynamik der Linien steckt ein Regelwerk, das sich Gerhard Mayer selbst auferlegt hat. Es ist aus dem Zeichnen heraus erwachsen.
(Thomas Heyden)

Attila Kovács, Erste Sequenzen, 1964

Gattung
Zeichenkunst
Material
Folge von 14 Zeichnungen, Bleistift und Tempera auf Papier
Maße
je 29,7 x 21 cm
Inv.-Nr.
MI 57
Erworben
2016
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Attila Kovács (geb. 1938) schafft präzise und analytische Kunst, die in Allianz mit Wissenschaft und Mathematik die Wirklichkeit nach den zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten untersucht. Seine „synthetische Form“ eröffnet neben dem Figurativen und Abstrakten einen dritten Weg. Im Mittelpunkt seiner auf logischen Parametern gegründeten Kunst steht das additive Prinzip, das er in Ansätzen schon bei Kasimir Malewitsch und seinem ungarischen Landsmann István Beöthy fand und in seinem eigenen Schaffen entfaltete. Kovács gelangt zu „reinen Anschauungsformen“, frei von allen Subjektivismen und Irrationalismen.
(Thomas Heyden)

Michael Seidner, Die Kammer, 2015

Gattung
Malerei
Material
Öl auf Baumwolle
Maße
100 x 70 cm
Inv.-Nr.
MI 58
Erworben
2016
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Michael Seidners Malereien entstehen in langen Schaffensprozessen – und doch brechen dann recht spontan Ergebnisse in eintägigen, intuitiven Malsessions aus ihm heraus. Mal schälen sich nahezu greifbare Formen aus dem Bildgrund hervor, ein andermal bleibt alles im Vagen und bloß Angedeuteten. Auf meist kleinformatigen Leinwänden entstehen Setzungen von übereinander liegenden Farbschichten mit abstrakten, gestischen Kompositionen. In den vergangenen Jahren hat er diese oftmals auch wieder freigekratzt, um so eine Archäologie oder Spurensuche seiner früheren Arbeiten zu betreiben.
(Thomas Heyden)

Michael Seidner, Gold, 2015

Gattung
Malerei
Material
Öl auf Baumwolle
Maße
46 x 33 cm
Inv.-Nr.
MI 59
Erworben
2016
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Michael Seidners Malereien entstehen in langen Schaffensprozessen – und doch brechen dann recht spontan Ergebnisse in eintägigen, intuitiven Malsessions aus ihm heraus. Mal schälen sich nahezu greifbare Formen aus dem Bildgrund hervor, ein andermal bleibt alles im Vagen und bloß Angedeuteten. Auf meist kleinformatigen Leinwänden entstehen Setzungen von übereinander liegenden Farbschichten mit abstrakten, gestischen Kompositionen. In den vergangenen Jahren hat er diese oftmals auch wieder freigekratzt, um so eine Archäologie oder Spurensuche seiner früheren Arbeiten zu betreiben.
(Thomas Heyden)

Tilo Schulz, Nürnberger Würfel, 2017

Gattung
Objektkunst
Material
12 Sitzwürfel (jeweils fünfteilig), Polyester auf Holzkern
Maße
je 90 cm x 90 cm x 90 cm
Inv.-Nr.
MI 60
Erworben
2017
Zugang
Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V. mit Unterstützung von Carl Friedrich Eckart Stiftung, SAHCO Hesslein GmbH & Co. KG und privaten Spenden
Beschreibung

Der Wunsch nach einem freundlichen Entree und einem diskursiven Ort im Lichthof des Neuen Museums war Ausgangspunkt für eine persönliche Einladung an den Künstler Tilo Schulz, der sich intensiv mit Vermittlungsfragen und dem Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern im Kunstkontext beschäftigt hat. 1997–2001 beispielsweise wurde durch ihn die Wanderausstellung „exhibition without exhibition“ initiiert, bei der keine klassischen Exponate zu sehen waren, sondern künstlerische Strategien beleuchtet wurden, während die Interaktion mit dem Publikum imVordergrund stand. Aus diesen langjährigen Erfahrungen heraus hat Tilo Schulz für das Neue Museum und mithilfe des Engagements der Museumsinitiative ein multifunktionales Möbel entworfen, das nicht nur als kurzfristige Sitzgelegenheit für die Wartezeit gedacht ist, sondern auch als Einladung an die Museumsgäste gilt, an dem Ort zu verweilen und ihn zu »besetzen«.Mit der farbigen Installation erhält nun ein Hybrid zwischen Kunst und Design Einzug in das Museum, das als künstlerische Intervention fungiert und gleichzeitig das Obere Foyer als möglichen Begegnungsort im analogen miteinander von Kunstinteressierten aktivieren soll.
(Eva Kraus)

Hannsjörg Voth, o. T., 1969

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
99,5 cm x 99,5 cm
Inv.-Nr.
MI 61
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1969

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
165 cm x 100 cm
Inv.-Nr.
MI 62
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1969

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
105 cm x 125 cm
Inv.-Nr.
MI 63
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1969

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
80 cm x 70 cm
Inv.-Nr.
MI 64
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1969

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 65
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1969

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
165 cm x 100 cm
Inv.-Nr.
MI 66
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1969

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
120 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 67
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1969

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
85 cm x 94 cm
Inv.-Nr.
MI 68
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1970

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 69
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1970

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 70
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1970

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 71
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1970

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
140,5 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 72
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1970

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 73
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1970

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 74
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1970

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 75
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1970

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 76
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1970

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120,5 cm
Inv.-Nr.
MI 77
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1970

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 78
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1971

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 79
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1971

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 80
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1971

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 119,5 cm
Inv.-Nr.
MI 81
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1971

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
175 cm x 140 cm
Inv.-Nr.
MI 82
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1971

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 83
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1971

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 84
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1971

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Karton
Maße
100 cm x 70 cm
Inv.-Nr.
MI 85
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1971

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
120 cm x 1120 cm
Inv.-Nr.
MI 86
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1971

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 87
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1972

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Karton
Maße
74 cm x 52 cm x 2,7 cm (mit Rahmenleiste)
Inv.-Nr.
MI 88
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1972

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Karton
Maße
74 cm x 52 cm x 2,7 cm (mit Rahmenleiste)
Inv.-Nr.
MI 89
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1972

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
120 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 90
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1972

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Karton
Maße
100 cm x 70 cm
Inv.-Nr.
MI 91
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1972

Gattung
Malerei
Material
Acryl und Sand auf Leinwand
Maße
155 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 92
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1972

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
120 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 93
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1972

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Karton
Maße
73 cm x 73 cm
Inv.-Nr.
MI 94
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1972

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Karton
Maße
72,8 cm x 72,8 cm
Inv.-Nr.
MI 95
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1972

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Karton
Maße
99,5 cm x 70 cm
Inv.-Nr.
MI 96
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1972

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Karton
Maße
99,8 cm x 70 cm
Inv.-Nr.
MI 97
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)

Hannsjörg Voth, o. T., 1972

Gattung
Malerei
Material
Acryl auf Leinwand
Maße
120 cm x 120 cm
Inv.-Nr.
MI 98
Erworben
2017
Zugang
Geschenk des Künstlers 2017 an die Museumsinitiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V.
Beschreibung

Hannsjörg Voth ist vor allem mit seinen großen, architektonischen Skulpturen in der marokkanischen Wüste bekannt geworden. Der in München lebende Künstler schenkte der Museumsinitiative große Teile seines malerischen Frühwerks der Jahre 1969 bis 1973. Kühl, verführerisch makellos und glatt in Acryl gemalt, erscheinen seine eingeschnürten Extremitäten bis heute als Sinnbilder für Repression: »Ich möchte die Unfreiheit und Zwänge in der bürokratisch-technokratischen Gesellschaft demonstrieren, der kapitalistischen Bewusstseinsindustrie entgegenwirken. […] Ich versuche, vorgefundene Gegenstände wie Bandagen, Korsetts, Leibriemen, Sauerstoffmasken, Lifejackets – Utensilien zur Überwindung menschlichen Unvermögens – genau abzumalen, sie in ihrer Wertigkeit zu verändern, ihre Realität assoziativ zu überhöhen und sie funktionsfremd zu machen«, schrieb der Künstler 1971. Voths zwischen Warenästhetik und Fetisch angesiedelten Bildmetaphern überraschen durch ihre künstlerische wie gesellschaftliche Aktualität.
(Thomas Heyden)